Wanderfahrer-Jugendabteilung des Bochumer Kanu Club

Lust auf Paddeln?

Wir sind die Wanderfahrer-Jugend des Bochumer Kanu Clubs und trainieren an jedem Mittwoch zwischen den Osterferien und den Herbstferien von 16:30 Uhr bis 18:30 Uhr auf der Ruhr.

Das Trainierte wird auf Fahrten in der Umgebung ausprobiert. Fortgeschrittene Paddler können mit uns auf der Wildwassertrainingsstrecke in Hagen-Hohenlimburg ihre Technik verbessern und sich auf Fahrten im Wildwasser vorbereiten. Natürlich gibt es bei uns mehr als nur Paddeln. An mehreren Wochenenden im Jahr finden besondere Jugendaktionen statt.

Auch für dieses Jahr wurde schon einiges geplant:

Schlittschuhlaufen 17.02.2018
Bowlen 17.03.2018
Jugendversammlung 17.04.2018
Kanu-Jugend-Spiele 07.07.2018

Familienwochenende

Wie in den letzten zwei Jahren, haben wir dieses Jahr auch wieder ein Familienwochenende veranstaltet. Am Samstag haben wir mit Hilfe von Paletten und lehren Kanistern Flöße gebaut. Mit diesen sind wir vom Hattinger-Wehr bis zum Isenburg-Schwall gefahren. Dort angekommen nutzten wir noch die Chance durch die Wellen des Schwalles zu fahren. Am Abend grillten wir noch gemeinsam und übernachteten in Zelten am Verein.

Die Jugend in HoLiBu

Am 03.09. haben wir mal wieder die Wildwasserstrecke in Hohenlimburg unser gemacht. Auch unsere kleinsten hatten die Möglichkeit im TopoDuo die ersten Wildwasser Erfahrungen machen zu können. Die fortgeschrittenen konnten die Gelegenheit nutzen, um ihre Fähigkeiten beim Kehrwasserfahren und Traversieren zu verbessern.

Treene, Schlei und Flensburger Förde

Sieben Langbootfahrer, das waren vom BKC Andrea, Anke, Markus, Matthias und Micha sowie Conni und Uwe vom Kanuverein Münster, machten sich auf, um die
Gewässer in Schleswig-Holsteins Norden zu befahren. Nachdem Sturmtief Herwarth in den Morgenstunden des 29.10.2017 von der Nordsee kommend mit viel Getöse über das Land wieder abgezogen war, beruhigte sich das Wetter, und bei immer noch 4 Windstärken und herrlichem Sonnenschein ging es auf die Treene. Man traf sich bei Schwabstedt am Fährhaus und paddelte Richtung Westen nach Friedrichstadt, einem kleinen Holländer-Städtchen am Zusammenfluss von Eider und Treene. Die Stadt wird von Grachten durchzogen: auf einem Werbeplakat stand selbstbewusst in großen Lettern „Venedig des Nordens“. Na ja, vielleicht doch etwas übertrieben, aber sehr sehenswert. Besonders der Marktplatz mit seinen hübschen Kaufmannshäusern, Geschäften und kleinen Cafés.

Insgesamt waren es streckenweise sehr sportliche 18 km mit 2 X Umtragen: die Friedrichstädter hatten die Schleusentore vorsorglich geschlossen, es könnte ja stürmen oder feindliche Kanuten in die Stadt einfallen. Aber die wollten doch nur ’nen Kaffee … .

Am nächsten Tag ging es auf die Schlei, dem längsten Fjord Deutschlands. Von Arnis-Sundacker vorbei an Kopperby und durch die Stadt Kappeln schlängelt sich die Schlei immer breiter werdend Richtung Ostsee, vorbei an Maasholm, einem Fischerdorf mit Yachthafen, bis nach Schleimünde. Nach entspannter Fahrt bei ruhigem Wetter, 15°C (!) und Sonnenschein gab es Connis Seefahrer- Kuchen. Sehr lecker! Und weil Wind und Wellen es absolut zuließen, wurde noch eine Runde auf der Ostsee vor dem Leuchtturm von Schleimünde gedreht.

Mit immerhin 27 km ging die längste Tour am frühen Abend in Arnis zu Ende. Der gemütliche Teil folgte dann in Kappeln bei Fischpfanne und Bier. Die dritte Tour auf der Flensburger Förde startete am Ostseebad nahe dem „Flensburger Paddelfreunde e.V.“ direkt gegenüber der altehrwürdigen kaiserlichen Marineschule Mürwik. Der Wind war nun gänzlich eingeschlafen und es setzte leichter Nieselregen ein. Das tat der Stimmung aber keinen Abbruch, man paddelte jetzt nur noch zu fünft – Conni und Uwe hatten sich verabschiedet – entlang der Flensburger Hafenanlagen, der Museumswerft, alten Segelyachten und dem Flensburger Hafenpanorama bis zu einer Kaffeebude am Ende des Hafenbeckens. Hier gab’s „Coffee on the Deck“, einer Flensburger Spezialität, deren technische Ausführung von Matthias und Micha noch optimiert werden muss. Auf dem Rückweg statteten wir der 4 – Sterne – Marina Sonwik einen Besuch ab, verließen die Anlage aber rasch wieder beim Anblick von so viel Elend und querten die Flensburger Förde zurück zum Ausgangspunkt der 11 km langen Tour. Drei tolle Fahrten bei überwiegend schönem Wetter und sehr guten Bedingungen machen Lust auf mehr (Meer)!